Tarhana: Traditionelle „Instant-Suppe“

Gestern habe ich zum ersten Mal Tarhana angesetzt. Tarhana ist ein in West-Asien verbreitetes traditionelles „Instant-Suppenpulver“, welches es je nach Region in ganz vielen verschiedenen Variationen gibt. Ich habe die Suppe (als Frühstück) und das Pulver in der Türkei bei einer Familie im Dorf kennengelernt, die es jeden Sommer in großen Mengen selbst zubereitet und mir freundlicherweise das Rezept verraten haben. Nun muss der Teig 1-3 Wochen lang fermentieren, bevor er in der Sonne ausgebreitet und getrocknet wird. Hoffentlich klappt alles :)

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Update (2,5 Wochen später):
Es gab ein paar Probleme mit meinem Tarhana Teig, ich hatte zu viele Kichererbsen verwendet und er war zu feucht, sodass ich nochmal ein Kilo Mehl einarbeiten musste. Auch das konservierende Salz habe ich eindeutig zu wenig drin gehabt.
Der ganze Prozess hat wirklich viel Arbeit gemacht, vor allem das Trocknen der Teigfladen ohne Sonne … Aber es hat doch noch alles funktioniert, und nach und nach mahle ich die Fladen zu Pulver. (Leider ist dabei meine kleine Kaffeemühle kaputt gegangen – es empfiehlt sich, einen geeigneteren Zerkleinerer zu verwenden ;))
Das Tarhana-Pulver riecht angenehm säuerlich würzig, so wie es sein sollte. Die Suppe schmeckt ebenfalls wie sie soll, der Aufwand hat sich also gelohnt! Damit habe ich jetzt einen riesigen Vorrat an Instant-Suppe für den Winter und werde es bestimmt nächsten Sommer wieder machen – diesmal, bevor die Regenzeit kommt :)

2 Kommentare zu „Tarhana: Traditionelle „Instant-Suppe“

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