Natürliches Vitamin E

Warum interessiert ihr euch für traditionelle Ernährung?
Meine Motivation war ursprünglich ganz klar der gesundheitliche Aspekt, nachdem ich mit moderner Ernährung und Diäten (vegetarisch/vegan) keinen Erfolg hatte und durch verschiedene Umstände auf das Potential von traditioneller Ernährung aufmerksam wurde. Seit 2018 lasse ich regelmäßig meine Werte testen, welche mir zusätzlich zu meinem Wohlbefinden zeigen, dass ich endlich auf dem richtigen Weg bin.

Ein Beispiel ist das Vitamin E. 2018 hatte ich laut Analyse, wie angeblich ein Großteil der deutschen Bevölkerung, einen Mangel. Da Vitamin E hauptsächlich im Getreidekeimling enthalten ist, welcher Weißmehl und gekauftem Vollkornmehl fehlt, fing ich an, mit einer Kaffeemühle selbst Körner zu mahlen und beim Backen frisches Mehl mit Weißmehl zu mischen. Die Analyseergebnisse zeigen, dass ich vermutlich dadurch das gewünschte Ergebnis erzielen konnte. Daraufhin habe ich mir nun eine richtige Getreidemühle gekauft, denn nun weiß ich, dass es sich gesundheitlich wirklich lohnt!

Ich habe neulich ein Buch über die Hunza gelesen, ein Volk in Pakistan/Nord-Indien. Es ist berühmt für seine gute Gesundheit. Eine Besonderheit ihrer traditionellen Ernährung ist unter anderem ungesäuertes Fladenbrot aus Weizen, der direkt vor der Zubereitung frisch mit Handmühlen gemahlen wurde. Wenn es heutzutage heißt: „Brot ist ungesund“, „Brot macht krank“, „Kohlenhydrate sind schlecht“, dann stimmt das, weil gegenwärtig leider kaum noch jemand ‚echtes‘ Brot isst…

Warum interessiert ihr euch für traditionelle Ernährung? Was sind eure Erfahrungen? Habt ihr Tipps, wie ihr irgendwelche Mängel beseitigen konntet?

P.S.: Falls euch interessiert, wie mein Tarhana-Experiment aus dem vorigen Beitrag verlaufen ist, dann schaut nochmal rein – ich habe ein Update mit Foto hinzugefügt :) → hier

7 Kommentare zu „Natürliches Vitamin E

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  1. Ich lese in Deinem Blog über traditionelle Ernährung aus zwei Gründen: um immer wieder einmal daran erinnert zu werden, wie früher mal gekocht worden ist, und weil Du auch immer wieder über den Tellerrand in andere Nationen und Völker schaust. Sehr interessant fand ich auch Deine Artikel zu den von Weston Price beobachteten unterschiedlichen Wirkungen von Nahrung auf den Körper. Ich bin ja nun einer, der es gewohnt ist, und dem es reicht, in den Supermarkt zu gehen, und Kleinigkeiten im Obst- und Gemüseladen dazuzukaufen, aber das heißt ja nicht, dass es schlecht wäre, grundsätzlich anders zu kochen, bzw. grundsätzlich anders zu leben. Ich muß da auch wieder an den Wandmaker denken, der umfangreich erklärt, wie sich Nahrung, die aus minderwertigen Zutaten bereitet worden ist, auf das Wohlgefühl auswirkt. Aber anstatt die Nahrung zu ändern, nimmt man dann Medikamente gegen Schmerzen ein. Interessant auch die Identifizierung von raffiniertem, also weißem Zucker als Droge, die einen kurzzeitig stimuliert, und eine milde Sucht hinterlässt, ähnlich wie beim Rauchen.

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